Termine Schuljahr 2025/26
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Do. 26.08.
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Einführungsveranstaltung für neue Lesementoren um 17:30 Uhr im MGH
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Do. 25.09.
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Stammtisch um 16:00 Uhr im MGH
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Do. 30.10.
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Einführungsveranstaltung für neue Lesementoren um 16:00 Uhr im MGH (Zusatztermin)
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Do. 13.11.
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Stammtisch um 16:00 Uhr im MGH Vorbesprechung für den „Bundes- weiten Vorlesetag“ am 21.11. Ich hoffe, es finden sich wieder viele Vorleser für die Kindertagesstätten.
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Do. 22.01.
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Treffen um 16:00 Uhr im MGH Vorbereiten „Lesepiele“
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Do. 29.01.
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Stammtisch um 16:00 Uhr im MGH Thema „Lesespiele“ für die MENTOR- Stunden; Grundsätzliche Beteiligung Ferienpass (SJR) und Ideensammlung
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Do. 26.03.
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Stammtisch um 16:00 Uhr im MGH Ideen für den „Welttag des Buches“: „Bücher-Flohmarkt & Familientag“ am 25.04.
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Mo. 20.4.
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„Lockeres Mentoren-Treffen“ um 16:00 Uhr im MGH
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Sa. 25.04.
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„Bücher-Flohmarkt & Familientag“ 14:00 – 17:00 Uhr im MGH Großer Flohmarkt, Spielestationen, Infostände, Kaffee & Kuchen, gemeinsam mit lokalen Partnern
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Do. 21.05.
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Stammtisch um 16:00 Uhr im MGH Fällt aus!
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Di. 02.06.
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Vorlese-Nachmittag um 16:00 im MGH für Kinder 4-6 Jahren und deren Eltern, gemeinsam mit Demokratie leben! Heidekreis, im Rahmen „Anders.Besser.Heidekreis – die Nachhaltigkeitswoche"
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Mo. 03.08.
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„Olympische Spiele“, 15:00 Uhr im MGH Ferienpass-Aktion (mit Stadtjugendring)
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Ferien und schulfreie Tage 2025/26
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Do. 14.08.
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Schuljahresbeginn
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Fr. 03.10.
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Tag der Deutschen Einheit
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Mo. 13.10. – Fr. 24.10.
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Herbstferien
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Fr. 31.10.
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Reformationstag
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Mo. 22.12. – Mo. 05.01.
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Weihnachtsferien
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Mo. 02.02. – Di 03.02.
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Zeugnisferien
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Mo.-23.03. – Di. 07.04.
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Osterferien
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Fr. 01.05.
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Tag der Arbeit
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Do. 14.5. – Fr. 15.05.
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Christi Himmelfahrt + Brückentag
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Mo. 25.05. – Di. 26.05.
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Pfingstmontag + Brückentag
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Do. 02.07. – Mi. 12.08.
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Sommerferien
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Birnenbaum für die Grundschule Lünzen gepflanzt
© Mehrgenerationenhaus
(13.04.2026) Diese Woche waren wir an der Grundschule Lünzen zu Besuch und haben unsere Baumpflanzchallenge feierlich abgeschlossen. 🌳
Im vergangenen Herbst hatte MENTOR – Die Leselernhelfer Soltau e. V. unsere Schneverdinger MENTOR-Gruppe des Mehrgenerationenhauses nominiert. Angelika Schönberg, Koordinatorin MENTOR Schneverdingen und selber in Lünzen aktiv als Lesementorin, hatte bereits im Herbst einen Birnenbaum auf dem Schulhof gepflanzt. Jetzt ist er gut angewachsen und trägt erste Blüten. 💮
Schulleiterin Mirja Meyer mit der Biber-Klasse und einige Aktive aus der Lesementoren-Gruppe weihten den Baum am Montag offiziell ein. Angelika Schönberg hielt eine kurze Ansprache, und Schulleiterin Mirja Meyer trug mit Unterstützung durch die Schulkinder Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" vor.
Wir wünschen der Schule und den Schulkindern viel Freude und gute Ernte mit dem Birnenbaum! 🍐
"So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland."
Lesementoren aktiv beim WinterSpektakel
© HOTELCAMP Reinsehlen
(31.01./01.02.2026) Am letzten Januarwochenende fand dieses Jahr wieder das beliebete "WinterSpektakel" auf dem Gelände des Hotelcamp Reinsehlen statt. DIe Mischung aus Ständen mit Kunstgewerbe, kulinarischen Spezialitäten, Künstlern und winterlichen Mitmachaktionen lädt zum Bummeln und Stöbern ein und vespricht immer unterhaltsame Stunden für die ganze Familie.
Dieses Jahr belebten Lesementorinnen und Lesementoren des Mehrgenerationenhauses die liebevoll dekorierte und gemütlich eingerichtete Märchenscheune. Die kleinen und großen Zuhörer genossen die ruhige Atmosphäre und lauschten entspannt den winterlichen Geschichten. Auch die Lesementoren mochten die andere Umgebung. Sind sie sonst in Klassenräumen und üben das Lesen mit den Kindern, hatten sie an diesen Tagen die Gelegenheit zu zeigen, wie schön es ist Geschichten vorgelesen zu bekommen und der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.
Die Schneverdinger MENTOR-Gruppe des Mehrgenerationenhauses bedankt sich beim Team des Hotelcamp Reinsehlen für die gute Vorbereitung und die großzügige Spende in Höhe von 350 €. Gerne sind wir nächstes Jahr wieder dabei!
Dringend gesucht für die Zukunft der Kinder: Lesementoren - Geschrieben aus Sicht einer Lesementorin
© Andreas Endermann
(11.08.2025) „Ist das nicht so, Lesementoren sind immer Rentner?“ fragt mich „Lesekind“ Pia an unserem ersten Tag. Ihre Vermutung hat einen guten Grund: Wer an Pias Grundschule Kinder beim Lesen lernen betreut, ist in der Regel nicht mehr berufstätig. Das ist natürlich keine Bedingung, um Lesementorin oder Lesementor zu werden, hilft aber in puncto Flexibilität und Ausdauer, um dieses Ehrenamt auszuüben. Jetzt, zum neuen Schuljahr, wird vor allem an den Grundschulen in Schneverdingen und Neuenkirchen wieder neu überlegt: Welche Kinder brauchen Unterstützung, welche haben sich durch Unterstützung soweit vorgearbeitet, dass sie auf „ihre“ Mentoren verzichten können? Eines ist von vornherein klar: Wir brauchen noch viel mehr Lese-Lernhelfer!
Bekanntermaßen klagen Lehrer und Arbeitgeber seit Jahren, dass Kinder und Jugendliche immer schlechter lesen und folglich schreiben können. Wer noch die kuscheligen Zeiten kennt, in denen Eltern oder Großeltern den Kleinen aus Büchern vorgelesen und damit Lust auf mehr gemacht haben: Das ist für viele Kinder heute vorbei; schätzungsweise jedes fünfte kommt in die Schule, ohne diesen Kontakt mit einem Buch gehabt zu haben. Beim Lesen lernen geht es nicht darum, künftige „Bücherwürmer“ heranzuziehen, sondern um eine zentrale Fähigkeit für das künftige Leben: Das Textverständnis! Den Sinn des Geschriebenen zu verstehen, ist ohne Zweifel wichtig für amtliche Papiere, für Aufgaben in Beruf oder Studium, für geschäftliche Transaktionen oder auch, um später „zwischen den Zeilen“ verstehen zu können, was zum Beispiel politische Parolen bedeuten können. Klingt alles sehr weit weg, aber in der Grundschule wird buchstäblich der Grund für diese Lebenstüchtigkeit gelegt. Darum ist dieses Ehrenamt so wichtig.
Aber man sollte sich auch nicht fürchten vor der Aufgabe, sie ist ganz bodenständig und ganz individuell zu gestalten: Die Klassenlehrerin einer Grundschule zum Beispiel wendet sich an die MENTOR-Gruppe im Mehrgenerationenhaus Schneverdingen und berichtet, welche Mädchen, welche Jungen welchen Alters Hilfe gebrauchen könnten. Dies geschieht in Abstimmung mit den Eltern, die oft erleichtert sind, dass sie Unterstützung bekommen, weil sie selbst wenig Zeit haben oder vielleicht aufgrund anderer Herkunft Lücken in der deutschen Sprache haben. Die MENTOR-Koordinatorin Angelika Schönberg im Mehrgenerationenhaus bemüht sich dann, Mentoren für diese Kinder zu vermitteln.
37 Frauen und 9 Männer sind zurzeit in Schneverdingen und Neuenkirchen in den Schulen aktiv, Die Alterspanne reicht von 55 bis 88 (!). Neuzuwachs jeden Alters ist herzlich willkommen; mit einer „Schnupperstunde“ an der Seite eines schon Aktiven kann man sich orientieren, wie sich so eine Lernstunde gestalten lässt. Das ist das Grundprinzip: Einmal pro Woche mit einem Kind eine Dreiviertelstunde zu verbringen. Das geschieht vor oder nach dem eigentlichen Unterricht in der jeweiligen Schule. Nicht rasante Lernfortschritte sind das Wichtigste, sondern, so sagt Angelika Schönberg: „Wenn sich ein Erwachsener für allein eine intensive Stunde Zeit nimmt, ist das für die Kinder schon sehr kostbar.“ Sie werden mit der Zeit selbstbewusster und trauen sich mehr zu, es nimmt ihnen die Angst vor der Schule.
Wie die Mentorin/der Mentor die Stunde gestaltet, hängt ganz von der eigenen Persönlichkeit und den Voraussetzungen des Kindes ab. Patentrezepte gibt es nicht. Wichtig ist nur: Geduld, Geduld, Geduld. Und: Nicht den eigenen Bildungsanspruch auf die Kinder übertragen: Mit Comics und Graphic Novels lässt sich auch die Leselust anstacheln. Wer selbst kinderlos ist und die neusten Trends nicht kennt, bekommt ausführliche Hilfe in der Stadtbibliothek: Jemand wie Bibliothekar Christian Kahle weiß punktgenau, welches die aktuellen Renner bei Jungen und Mädchen sind. Und dann gibt es noch die wöchentliche „Kunterbunte Kinderzeitung“, die bundesweit erscheint und für die Lesementoren kostenfrei ist. Sie hat kurze Texte und bietet kleine Tests, mit dem man herausfindet, ob das Kind den Inhalt nicht nur lesen kann, sondern auch verstanden hat. Dazu lustige Rätsel, die Sprachverständnis und Vokabular trainieren. Außerdem gibt Material wie Buchstabenspiele im Mehrgenerationenhaus.
Aber wir sind keine Lehrer/innen, wir „dürfen“ dem Kind auch Luft schnappen vom Lernen gönnen, vielleicht mal einen Flummi mit Wasser zaubern oder beibringen, wie ein Fahrradreifen geflickt wird. Alles was hilft, die Neugier und das Selbstbewusstsein der Kinder sowie Sprechen, Zuhören und Konzentrieren zu fördern, kann nur gut sein. Und es gibt immer etwas Neues über Menschen zu lernen, auch und gerade für die Mentoren.
Beim ersten Kennenlernen hilft ein Fragebogen, in dem Lesekind und Mentor/in von sich erzählen. Bei der Frage nach dem Lieblingshit konnte ich - trotz hohen Alters – damit punkten, dass ich die junge Sängerin Nina Chuba kannte. Umgekehrt wusste Pia nicht, wer Udo Lindenberg ist. Der Hinweis auf den Song „Komet“ half: „Ach, das ist der alte Mann, der mit Apache singt?“. Genau, mit Lachen kommt man sich näher. Sehr zu empfehlen, diese Aufgabe!
Christiane Seitz, Lesementorin in Schneverdingen
Schneverdinger Lions unterstützen Projekte für Kinder - Spenden in Höhe von 2.000 € im Mehrgenerationenhaus übergeben
© Jürgen Wermser
(16.06.2025) Die Schneverdinger Lions unterstützen zwei Projekte für Kinder im Mehrgenerationenhaus (MGH) der Heideblütenstadt mit insgesamt 2000 €. Club-Präsidentin Rosika Dreßler überreichte der MGH-Koordinatorin Christa Krüger einen Scheck in Höhe von 1.500 € für die Kindergruppe „Die Höpengeister“ der Guttempler Schneverdingen. Weitere 500 € sind für das Programm „MENTOR - Die Leselernhelfer“ bestimmt.
Ziel von MENTOR - Die Leselernhelfer ist es, die Lesefähigkeit von Kindern zu verbessern. Dazu trifft sich ein Mentor mit Einverständnis der Eltern einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule mit einem Kind zum gemeinsamen Lesen. Die betreffenden Jungen und Mädchen ab der ersten Klasse werden von ihren Lehrern vorgeschlagen. Die Mentoren können bei dem Treffen in entspannter Atmosphäre gezielt auf die Interessen des Kindes eingehen und so Spaß am Lesen und am Umgang mit der Sprache fördern. Die Lektüre wird gemeinsam von Mentor und Kind ausgewählt.
Jeder neue Mentor erhält eine Schulung, die ihn auf seine Aufgabe vorbereitet. Mit der Spende der Lions sollen laut Krüger weitere Schulungsmappen für Mentoren angeschafft werden. Weiterer Bedarf besteht an Lernspielen und Materialien für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache. Für die Ehrenamtlichen gibt es Fortbildungen und regelmäßig einen „Stammtisch", um Erfahrungen auszutauschen. Darüberhinaus nehmen die Schneverdinger Leselernhelfer regelmäßig am bundesweiten Vorlesetag teil, beteiligen sich an der Ferienpassaktion des Stadtjugendrings und sind Mitglied im Bundesverband MENTOR - Die Leselernhelfer, der fachliche Unterstützung bietet.
https://mentor-schneverdingen.de
In Schneverdingen gibt es seit elf Jahren Mentoren. Inzwischen sind rund 50 im Einsatz - nicht nur in der Kernstadt sondern auch in den Ortschaften sowie in Neuenkirchen. Krüger betont, dass aufgrund von üblicher Fluktuation immer Bedarf an neuen Mentoren bestehe. Voraussetzung sei, dass man gerne lese, Geduld habe und sich gerne mit Kindern beschäftige. Interessierte können sich bei ihr im MGH melden.
Erika Hanke, die die Guttempler-Kindergruppe „Die Höpengeister“ betreut, freute sich ebenso wie Christa Krüger über die Spende der Schneverdinger Lions. Mit dem Geld könne man unter anderem einen gemeinsamen Ausflug mit den Kindern in den Serengeti Park finanzieren.Aktuell bestehe die Gruppe aus 13 Kindern. Üblicherweise sei das Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, doch momentan habe man sogar zwei vierjährige Kinder dabei.
Die „Höpengeister“ treffen sich jede Woche einmal am Mittwoch von 15:00 bis 17:30 Uhr nach der Schule. Jedes Kind dürfe kommen, und zwar auf eigene Initiative. Es werde gemeinsam Essen vorbereitet, man backe beispielsweise Waffeln oder koche Spaghetti, berichtet Hanke. Die Kinder würden basteln, spielen, und es gebe auch eine gemeinsame Gesprächsrunde, in der die Kinder von ihren Erlebnissen berichten könnten.
Erika Hanke macht die Arbeit mit den Kindern große Freude. Doch im nächsten Jahr will sie altersbedingt aufhören und sucht schon jetzt eine geeignete Nachfolge. Wer Interesse hat, sollte über das Mehrgenerationenhaus Kontakt aufnehmen.
https://www.mgh-schneverdingen.de
zum Bild:
Dankbar zeigten sich Erika Hanke (Mitte) und Christa Krüger (rechts) für die Unterstützung von Kinderprojekten im Schneverdingen Mehrgenerationenhaus durch die örtlichen Lions. Links im Bild Club-Präsidentin Rosika Dreßler.
Bild: Jürgen Wermser (Lions Club Schneverdingen)
Wir feiern 10-jähriges Jubiläum MENTOR - Die Leselernhelfer in Schneverdingen
© H.-G. Conrady
(10.05.2024) Fleißige Helfer machten sich im Vorfeld Gedanken, wie wir diesen Tag schön gestalten können. Es sollte eine "runde" Sache werden - ein schöner Ort, nette Atmosphäre, ein unterhaltsames Programm und natürlich der Bezug zu Büchern.
Damit war der Ort klar: die Eine-Welt-Kirche mit den Erdbüchern.
Nette Atmosphäre: Etwas zu essen und zu trinken, dank vieler fleißigen Helfer.
Unterhaltsames Programm: Wilhelm Ruhkopf, Eberhard Gros und Jochen Gros mit ihrem Programm über Erich Kästner
"Lebenslinien" - ein poetischer Lebenslauf mit Musik nach Gedichten von Erich Kästner.
Erich Kästner wurde vor 125 Jahren geboren worden und ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren von Kinderbüchern. Vor allen Dingen hat er mit seinen Büchern ein ganz neues Genre der Kinderbuchliteratur geschaffen. Er sieht die Kinder als selbstständige Persönlichkeit, nicht als Jemanden, der zu etwas erzogen werden muss. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass die Bücher, nach fast 100 Jahren, immer noch gelesen und erfolgreich verfilmt werden.
Diese Haltung passt gut zu MENTOR:
Nicht das Jubiläum sollte im Vordergrund stehen, sondern unsere Lesementorinnen und -mentoren und Unterstützer. Mit Christa Thiel und Elisabeth Conrady können wir uns bei zwei Frauen bedanken, die seit dem 1. Tag dabei sind. Annegret Thölke, Brigitte Muche und Marianne Stratmann kamen im Laufe des ersten Jahres dazu. Sie alle sind nach wie vor als Lesementorinnen aktiv. Gemeinsam mit Helga Moser, Rektorin der Grundschule am Osterwald, haben wir mit einer kleinen Gruppe Lesementoren an der dortigen Schule angefangen, später kamen die Grundschule am Pietzmoor sowie die Grundschule in Hansahlen hinzu. Wir freuen uns, dass jetzt die Grundschule Lünzen und die Grund- und Oberschule (GOBS) Neuenkirchen dazu gekommen sind. Diese beiden Schulen bekamen ein kleines Schild mit dem MENTOR-Logo als Zeichen nach außen für ihr zusätzliches Engagement für die Kinder, sie als Person mit ihren Stärken und Schwächen wahrnehmen.
So hatten wir einen unterhaltsamen Abend, der auch zum Nachdenken anregte.
Da bei einem Jubiläum Geschenke nicht fehlen dürfen, bedanken wir uns herzlich bei der Stadt Schneverdingen, der Grundschule am Osterwald, der GOBS Neuenkirchen und unseren Lesementoren.
Taschen für unsere Lesementoren
(19.12.2023) Durch eine Initiative des Mehrgenerationenhauses konnten wir unsere Lesementorinnen und Lesementoren mit diesen tollen MENTOR-Tragetaschen ausstatten.
Wenn sie damit in die Lesestunde gehen, erkennen Lehrkräfte, Schüler und vielleicht auch einige Eltern "Hier ist wieder jemand von MENTOR - Die Leselernhelfer unterwegs und leistet seinen wichtigen Beitrag zur Bildung unserer Schüler!"
"Lesefreude schenken"
(November 2023) Ein gelungener Beitrag der "Böhme-Zeitung" vom 16. November 2023 zum Bundesweiten Vorlesetag.
Auch dieses Jahr haben wir uns wieder an der Aktion beteiligt. Rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2023 besuchten die Lesementorinnen und Lesementoren in Neuenkirchen und Schneverdingen Kindertagesstätten und Kinderhorte.
Schneverdinger Ehrennadel 2021 für MENTOR-Koordinatorin Angelika Schönberg
© Arno Schönberg
(19.05.2022) Im feierlichen Rahmen im Bürgersaal der Freizeitbegegnungsstätte wurde die Schneverdinger Ehrennadel 2021 der Stadt Schneverdingen durch Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens verliehen. Wir freuen uns ganz besonders, dass aus unserem Haus Angelika Schönberg geehrt wurde. Sie ist Initiatorin von MENTOR - Die Leselernhelfer in Schneverdingen und von Beginn an Koordinatorin der Gruppe bei uns im Mehrgenerationenhaus, außerdem Vorstandsmitglied im Verein. Darüber hinaus war sie lange Jahre als Elternvertreterin an der Grundschule am Pietzmoor, an der KGS Schneverdingen, im Stadt- und Kreiselternrat sowie an der KGS als Vorsitzende des Gesamtschulelternrats und Mitglied im Schulvorstand aktiv. Ein großer Dank an Angelika Schönberg und an alle Lesementor:innen, die sich ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen!
Für MENTOR - Die Leselernhelfer gehen jede Woche 30-40 Lesementor:innen in die Schulen, um mit "ihrem" Lesekind zu üben. Regelmäßig das gesamte Schuljahr, ehrenamtlich, und mittlerweile an allen vier Schneverdinger Grundschulen, der KGS und seit Jahresanfang auch an der GOBS Neuenkirchen.
Christa Krüger
Mehrgenerationenhaus Schneverdingen e. V.
5 Jahre MENTOR Schneverdingen - Jubiläums-Lesung mit Dirk Roßmann
21.11.2019 - Wir feiern 5 Jahre MENTOR - Die Leselernhelfer in Schneverdingen! Wir konnten zahlreiche Mentorinnen und Mentoren, sowie die VertreterInnen der kooperierenden Schulen, der Stadtbücherei und der Buchhandlungen begrüßen und bewirten.
Ehrengast war der langjährige Unterstützer von MENTOR, Dirk Roßmann. In der traumhaften Eine-Welt-Kirche vor den wunderschönen Erdbüchern führte unsere Schirmherrin Antje Diller-Wolff durchs Programm und talkte mit dem Unternehmer über seine Liebe zu Büchern, seinen holperigen Start in der Schule und wie er, dem man dort nicht viel zutraute, sich selbst in Schopenhauers Werken Zugang zu Literatur, Wissen und Bildung verschaffte. Im Anschluss las Dirk Roßmann aus seinem Buch "... dann bin ich auf den Baum geklettert! Von Aufstieg, Mut und Wandel" und schenkte den anwesenden MentorInnen je ein signiertes Exemplar. Die Schulleitungen bzw. Lehrkräfte erhielten für ihre Schulgebäude ein Schild, mit dem die Zusammenarbeit mit MENTOR symbolisiert wird.
Ein wunderbarer Abend mit vielen guten und herzlichen Gesprächen ging bis in die späten Stunden, wir sagen Danke und freuen uns auf die nächsten Jahre und auf viele neue MentorInnen!